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Abendsonnenglanz auf goldenen Klosterkuppeln. Blick auf den zentralen Hauptstadtboulevard mit repräsentativen Hochhäusern und einem riesigen Brunnen.

Kiew zum Zweiten

15.04.07 – Kiew 

Der verstopfte Weg zurück nach Kiew kann unsere Freude zunächst nicht trüben. Die Generalprobe hat geklappt. Irgendwie haben wir die ganze Technik in dem kleinen Wohnzimmer unterbringen können, Aljoscha hat sich nicht darin verheddert. Zwar kamen mir einige Passagen des Gesprächs unheimlich vor: »Was besprechen die beiden da gerade?«, aber immerhin fühlte ich mich einigermaßen angebunden. Der Fragebogen gerät noch zu leicht in Vergessenheit, wenn das Erzählen überhand nimmt. – Auch Nicole scheint mit ihrer ersten Fotoserie zufrieden. Der 80-km-Stau nach Kiew hinein wird dann doch zur Nervenprobe. Irgendwann am Abend, Kiew ist in den letzten Schimmer Helligkeit getaucht, kommen wir endlich an. Abendessen, Daten speichern und sichern, in das Interview hinein hören und die Fotos ansehen: alles da, nichts verloren. Für den Anfang kann man das gelten lassen. Bis wir alle das Badezimmer passiert haben, ist es spät geworden. Am nächsten Tag haben wir einige hundert Kilometer und zwei Interviews vor uns.