Logo LVRДо української версії
Sie befinden sich hier: Startseite > Die Reise > Überblick > Ankunft in Kiew
Blick vom Hang des Höhlenklosters über den Dnepr auf die gegenüberliegende Sky-line von Kiew.

Der erste Abend in Kiew. Unsere Ukrainerinnen sind der Meinung, das Erste, was man als Fremder in Kiew zu sehen bekommen muss, ist das 1000-jährige Höhlenkloster Pecherskaya Lavra an den Hängen des Dnepr. Zur Besichtigung der berühmten Höhlen im Unteren Kloster kommen wir zu spät, den Besuch beim Verfasser der Nestorchronik müssen wir auf später verschieben. Dafür erleben wir die goldenen Kuppeln der zahlreichen orthodoxen Kirchen im schönsten Abendglanz und lassen den Blick schweifen über Kiews Fluss auf die Silhouetten der Vorstädte.

Ankunft in Kiew

14.04.07 - Kiew

Ankunft in Borispol. Das erste Betreten der Ukraine entspannt. Sascha erwartet uns, er wird uns in den kommenden Tagen durch die Ukraine fahren. Der reservierte Leihwagen steht parat. Nur: Der Kofferraum ist mit dem Gepäck von uns dreien plus Technik voll – wie wird das werden, wenn wir vollzählig starten? Die Anfahrt auf Kiew führt vorbei an Hochhaussiedlungen, etwas überholungsbedürftig. Das im 2. Weltkrieg stark zerstörte Kiew wurde in sowjetischer Zeit wieder aufgebaut – Nicole fühlt sich nach Cuba versetzt. Rechts, zeigt man uns, liegt das Höhlenkloster, links e in weiteres Kloster, Wydubyzkij, am Horizont reckt sich eine riesige Statue: »Mutter Heimat«. Die Stadt im Kern und zum ersten Mal: rauf und runter auf kleinen und engen Straßen. Autoschlangen, Stau. An einem kleinen grünen Plätzchen einige Menschen, blaue Fahnen schwenkend (Partei der Regionen, prorussisch). An der nächsten Ecke ein Grüppchen »Orangene« (Koalition »Unsere Ukraine«/Block Julia Timoschenko, prowestlich). Und wieder einen Block weiter ein Grüppchen »Gelbe« (Volkspartei). Unsere Wohnung liegt mitten in der Stadt, der Majdan um die Ecke

» … der Samt der Abende (ist) wie eine Flut von Glück,
wie könnte ich dich nicht lieben, mein Kiew!«