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Zu sehen sind Erinnerungsfotos aus den vierziger Jahren, hingestreut auf einen Tisch, dazu ein Lautsprecher eines Auf-nahmegerätes Eine Zeitzeugin des Projektes blättert in ihren alten Fotos. Erinnerungsfoto der ersten Besuchergruppe vor dem Kölner Dom im Jahre 2006 aufge-reiht. Man blickt in den Innenhof des Historischen Museums in Odessa, wo sich zahlreiche Besucher zur Ausstellungseröffnung versammelt haben. Eine Hattinger Zeitung berichtet über die Eröffnung in einer städtischen Gesamt-schule und zeigt Schüler in der Ausstellung. Auf dem Foto sitzt eine Zeitzeugin in der Ausstellung in Berlin.

Das Projekt „Riss durchs Leben“

Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und das Projekt „Riss durchs Leben“

September 2012. Freischaltung der LVR-website „Riss durch’s Leben“ als Abschluss eines jahrelang laufenden Projektes mit immer neuen Folgeprojekten. Die Wanderausstellung „Riss durchs Leben“ entstand aus einer Idee nach dem Besuch von drei ehemaligen ukrainischen Zwangsarbeiterinnen an den Orten ihrer erlebten Leiden und Schrecken im Rheinland auf Einladung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Die Berichte über ihre Erfahrungen in den Kriegsjahren 1942-1945 in Deutschland ließen den Wunsch entstehen, den Kontakt mit allen dem LVR noch bekannten Zeitzeuginnen zur Zwangsarbeit im Rheinland zu suchen und ihre Erinnerungen zu sammeln und zu bewahren. Dank einer Förderung durch die EU entstand die zweisprachige Ausstellung über zehn Frauen aus der Ukraine, die als junge Mädchen deportiert wurden, um im feindlichen Ausland Zwangsarbeit zu leisten. Eine Ausstellung, die in den fünf Jahren nach ihrer Eröffnung im November 2007 in Köln zahlreiche Stationen in Deutschland und der Ukraine durchlaufen hat. Ein Schüleraustausch zwischen Jugendlichen aus beiden Ländern, der u.a. in der Ukraine eine ganze Region zu Recherchen über ihre ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Gang gesetzt hat, schloss sich an. Die Ausstellung ist in letzter Zeit besonders gefragt in Schulen, wo das Thema Zwangsarbeit bisher selten behandelt wird. Die  website und die nach wie vor ausleihbare Ausstellung sollen dazu beitragen, die Erinnerung an Menschen wachzuhalten, die im Nationalsozialismus deportiert und zur Arbeit für den Feind gezwungen wurden. Ganz besonders junge Menschen sollen, gemäß dem Wunsch aller Zeitzeuginnen der Ausstellung, in der Begegnung mit diesen Menschen Anregung erhalten, über erlittenes Unrecht, Menschlichkeit, Mut und Widerständigkeit nachzudenken und mit diesem Wissen Geschichte in Zukunft selber mit zu gestalten. 

vgl. die website des deutsch-ukrainischen Schülerprojektes www.gestern-ist-heute-nicht-vorbei.de